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Die 80er Jahre:
Das neu errichtete Sportheim wurde zunächst in Eigenregie bewirtschaftet, aber bald einigte man sich darauf, die Gaststätte an einen Wirt zu verpachten. 1980 kehrte die Kultur im Verein ein, denn die Jugendblaskapelle schloss sich unter der Leitung von Adam Faulhaber der Spvgg. an. Leider löste sich diese Kapelle aber bereits 1984 wieder auf. Die Mitgliederzahl, die schon in den 70ern weiter rapide angestiegen war, kletterte auch in den 80ern weiter nach oben. Gehörten dem Verein 1981 noch 643 Mitglieder an, so stieg diese Zahl bis 1988 auf 802 Mitglieder an, Die meisten dieser Neumitglieder schlossen sich dem Kinderturnen und der neu gegründeten Frauenaerobicgruppe an. Mitte der 80er Jahre bestand der Verein aus folgenden Abteilungen: Fussball-Aktiv, Fussball-Senioren, Jugendfussball, Volleyball, Schützen, Schach, Wandern, Frauen-Gymnastik, Aerobic, Kinderturnen, Freizeitgruppe und Korbball. Um die durch den Sportheimneubau etwas angestrengte Finanzsituation zu verbessern, wurden diverse Feste abgehalten. so organisierte z.B. die Freizeitgruppe ein Leichtathletikfest, die Schützen ein Schützenfest und die Korbballer ein Korbballturnier. Auch die Wanderer und die Jugendfussballer trugen dazu bei, dass beispielsweise 1986 inklusive der Kirchweih ein Reingewinn von 21000 DM aus solchen Veranstaltungen erzielt werden konnten. Auch sportlich hatte die Spvgg. in den 80ern große Erfolge aufzuweisen. Vor allem die Korbballer, die mit 16 Mannschaften größte Abteilung Deutschlands waren, errangen erstmals in mit der Schülermannschaft für Hambach den Deutschen Meistertitel. Die 1. Fussballmannschaft stieg 1988 in die Bezirksliga auf, musste allerdings ein Jahr später wieder in die A-Klasse zurück. Auch die Seniorenfussballer spielten stark auf und vertraten Unterfranken 1987 bei der Bayerischen Meisterschaft. Geleitet wurde der Verein 1984 - 88 von Edmund Schöller und ab 1988 von Ewald Röder, dessen Initiative auch die Gründung einer weiteren Abteilung, nämlich der Theaterabteilung unter der Führung von Bernd Beck im Jahr 89 zu verdanken war.
Die 90er Jahre:
Nachdem alle größeren Baumaßnahmen abgeschlossen waren, konnte man sich in den 90ern auf den Sport konzentrieren und der erlebte einen Aufschwung auf breiter Front. So konnten z.B. 1990 die Korbball-Minis 100 Siege in Folge feiern und der Schach-Abteilung gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse. Der sportliche Aufschwung ging leider etwas an der 1. Fussballmannschaft vorbei, die 1991 in die damalige B-Klasse abstieg und seit dieser Zeit Mitglied dieser Staffel ist. Nach einigen Jahren der Ruhe begann auch wieder eine kleine Bauphase. So wurde 91 ein neues Kassenhäuschen errichtet, die ehemalige Kugelstoßanlage in einen Bolzplatz verwandelt und im Sportheim wurde eine Trennwand eingebaut. Im Jahr 93 feierte man ein “bestens durchorganisiertes” 60jähriges Vereinsjubiläum mit einem bunten Programm. Ein Dauerthema der 90er Jahre waren die Kirchweihen, die bis 98 auf dem Parkplatz vor dem Sportheim abgehalten wurden. Trotz großen Aufwands blieben, auch wegen des teilweise schlechten Wetters, nicht die erhofften Gewinne übrig, so dass man sich entschloss, nachdem es 1998 zu juristischen Streitigkeiten mit einem Nachbarn kam, die nur mit viel List abgewehrt werden konnten, die Kirchweihfeiern künftig in der Tennishalle zu veranstalten. Sehr positiv trat auch die erst 1989 gegründete Theaterabteilung in Erscheinung, die nicht nur durch ihre künstlerischen Darstellungen zu überzeugen wusste, sondern auch den Verein finanziell unterstützte. Daneben konnten auch viele Kinder und Jugendliche für das Theaterspielen begeistert werden. Wie oben schon erwähnt, brachten die 90er der Spvgg. große sportliche Erfolge, die über die Region hinausgingen. So gelang es den Korbballern mehrfach Bayerische aber auch Deutsche Meistertitel einzuheimsen. Daneben machten auch die Schützen von sich reden, stellten sie doch mehrfach mit Kathrin Günther und Sebastian Lück deutsche Meister. Auch die Schützenjugend, die 97 Bayerischer Meister wurde, vertrat den Verein erfolgreich. Auch die übrigen Abteilungen , wie z.B. die Frauenaerobic, bzw. - Gymnastik oder Kinderturnen fanden großen Zulauf, so das der Verein am Ende der 90er Jahre und Anfang des neuen Jahrtausends mit 990 Personen, die auf 13 Abteilungen verteilt waren, seinen höchsten Mitgliederstand erreichte. Großen Anklang fand das seit Mitte der 90er eingeführte dreitägige Sportfest, auf dem alle Abteilungen neben dem Spaß auch ihr Können präsentieren konnten.
Der Verein im neuen Jahrtausend:
Auch die ersten Jahre des neuen Jahrtausends waren geprägt von einer breiten sportlichen und kulturellen Betätigung. Kulturell deshalb, weil es in der Theaterabteilung neben den Erwachsenen noch eine Jugend- und Schülergruppe gibt, die mit ihren Auftritten die Zuschauer begeistern. Sportliche Erfolge wurden vor allem nach wie vor von den Schützen eingeheimst, bei denen sich besonders Florian Kress und Marion Metzger hervortaten, die sich mit Deutschen Vizemeistertiteln schmücken konnten. Alle Erfolge wären aber ohne den selbst noch erfolgreichen Schützen (Bayerischer Meister 04) H. Hillus undenkbar. Auch die Korbballer festigten mit diversen bayerischen Titeln, aber auch Deutschen Meisterschaften (Frauen 03,04,05,09) den Ruf Hambachs als Korbballhochburg. Die Fussballjugendmannschaften unterstrichen auch mit den Meisterschaften in verschiedenen Altersbereichen, dass bei der Spvgg. von den vielen ehrenamtlichen Helfern eine sehr gute Nachwuchsarbeit betrieben wird. Nicht ganz so gut wie im Sportlichen Bereich lief es teilweise auf Funktionärsebene. Als Lukas Hartung, der sein Amt 1996 von K. Wildanger übernommen hatte, sein Amt 2003 übergeben wollte, fand sich erst nach mehrmaligem Anlauf eine neue Vorstandschaft unter der Leitung von Uli Swoboda bereit, das Vereinsschiff zu steuern. Ähnliche Probleme tauchten auch 2007 auf, als es auch erst nach mehreren Sitzungen gelang, eine neue Führung unter Reinhold Geißler zu installieren. Seit Mitte der 90er Jahre gab es auch immer wieder Probleme mit der Besetztung des Sportheims mit geeigneten Wirten, die leider relativ kurzfristig wechselten, was teilweise an überzogenen Erwartungen der Wirte, aber auch an mangelnder Unterstützung der Mitglieder lag. Die neue Vorstandschaft ging auch mit großem Elan ans Werk und erstellte im Herbst 07 eine Umkleidekabine mit Dusche für die Schiedsrichter und eine Abstellhalle am Ende des grünen Platzes. Am Anfang des Jubiläumsjahres gehörten dem Verein 822 Mitglieder an, die in den 13 Abteilungen Sport treiben. Neben den Fussballern, den Korballern, den Schützen, der Tischtennisabteilung nehmen auch die Schachspieler am Wettkampfgeschehen teil. In den übrigen Abteilungen steht die sportliche Betätigung und die Pflege der Gemeinschaft im Vordergrund.
Erstellt von L. Hartung
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