14 Flüchtlinge in der Sportvereinigung integriert

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80 neue Mitglieder und nur 35 Austritte hat die Spielervereinigung Hambach (Spvgg) zu verzeichnen. Mit insgesamt 780 Mitgliedern ist der Sportverein ein wichtiger Bestandteil im Ortsgeschehen. Bei der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzender Reinhold Geißler zurück.

Vom Drei-Königs-Turnier der Tischtennis Abteilung über das gut besuchte Bezirksschülertreffen bis hin zum Funbreak war es wieder ein aktives und erfolgreiches Jahr. Geißler bedankte sich bei allen, die sich einbringen und engagieren.

Stefanie Barstorfer legte den Kassenbericht vor. Der Verein hat noch eine offene Darlehenssumme von über 73 000 Euro. Wie sieht es mit der Tilgung dieses Darlehens aus, wenn das Sportheim keinen Pächter mehr für die Gaststätte hat, wurde aus der Versammlung heraus gefragt. Dann müsse die Brauerei notfalls selbst einen neuen Wirt suchen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Thomas Kolb. Dies sei bereits vertraglich so geregelt.

Auch die Ausgaben für Trainer und Übungsleiter werden mit den Mitgliedsbeiträgen gedeckt.

Deshalb beschloss die Versammlung einstimmig eine Erhöhung von zehn Euro im Jahr.

Unterstützt wurde dieser Antrag auch von Bürgermeister Willi Warmuth, der meinte sechs Euro monatlich seien doch wohl nicht zu viel, um die sportlichen Möglichkeiten des Vereins nutzen zu können. Außerdem schlug er vor, eine Fördermitgliedschaft einzuführen.

Diese Idee stieß auf offene Ohren und wird von der Vorstandschaft geprüft. Schüler und Auszubildende seien weiterhin im Familienbeitrag enthalten, erklärte Kolb auf Nachfrage.

Kinder bis zum zwölften Lebensjahr zahlen neu 35 Euro Jahresbeitrag, Erwachsene 70 Euro und Familien 130 Euro.

Ehrenmitglied Konrad Wildanger informierte die Mitglieder über die notariell vereinbarten Bedingungen bezüglich der Sportanlagen. Danach ist die Spvgg Hambach berechtigt, die Sportanlage mit diversen Spielfeldern und die Schulturnhalle Hambach kostenlos mitzubenutzen.

Der Vertrag regelt, dass die Kosten für Wasser, Kanal, Strom und Heizung durch die Gemeinde getragen werden. Instandhaltung und Unterhalt der Anlage obliegen ebenfalls der Gemeinde. Ausgenommen hiervon sind nur die Instandhaltungskosten der Fußballtore. Die Spvgg übernimmt die Pflege der Sportanlage und erhält hierfür von der Gemeinde einen Zuschuss von 5000 Euro im Jahr. Wie und wann die Flutlichtanlage instand gesetzt wird, wurde noch nicht abschließend geklärt.

Kolb informierte auch darüber, dass mittlerweile 14 Asylbewerber im Sportverein integriert sind.

Behinderten-WC geplant

Geißler blickte dann noch auf die Aufgaben des neuen Jahres. Ein Behinderten-WC wird eingerichtet und die Treppe muss ausgebessert werden. Geißler rechnet hierfür mit Kosten von rund 5000 Euro.

Mainpost 04.03.2016